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Rettet den Eissport in Hamburg
   
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Sande Jadehaie
(RLNO)  Nach Stürmer Maxim Gramatik (Bremen) gibt es noch auch noch einen weiteren Neuzugang für die Defensive. Verteidiger Lev Liberman hat sich dem ECW angeschlossen. Der 20-Jährige spielte in den vergangenen fünf Jahren im Nachwuchs der Eisbären Juniors Berlin, zuletzt in der DNL
  
Pinguine Königsbrunn
(BYL)  Der kanadische Stürmer Kevin Hu, der erst im Sommer vom ESV Kempten zu den Pinguinen kam, hat überraschend aus familiären Gründen um Auflösung seines Vertrages gebeten. In der laufenden Saison hat er 5 Spiele für den EHC Bestritten und konnte dabei vier Vorlagen beisteuern
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Verteidiger Timo Nußbaum hat beim EC Berhisch Land verlängert. Der 21-jährige gebürtige Solinge rkehrte letztes Jahr aus dem Ratinger Nachwuchs in seine Geburtststadt zurück
  
Löwen Frankfurt
(DEL)  Verteidiger Daniel Wirt musste sich wegen einer Oberkörperverletzung einem operativem Eingriff unterziehen und wird für mindestens zwei Monate ausfallen
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Wegen einer Unterkörperverletzung muss Markus Freis eine Pause für mindestens einen Monat einlegen. Der Verteidiger verletzte sich am vergangenen Wochenende
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der kanadische Verteidiger Jared Brock wird nach zwei Wochen den ESC bereits wieder verlassen. Aus privaten Gründen ist er bereits wieder in seine Heimat abgereist. Die Verantwortichen wollen in den kommenden Wochen reagieren und dann zu Beginn der Transferphase im Dezember Ersatz verpflichten
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Verteidiger Leon Kremer, den es im Sommer aus privaten Gründen nach Bayern zog, wird zum EHC mit sofortiger Wirkung zurückkehren. Der 28-Jährige spielt bereits seit 2021 für die Hornets
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Stürmer Manuel Alberg, der erst im Sommer aus der DEL von den Iserlohn Roosters zu den Realstars zurückkehrte, wird den Verein wegen unterschiedlicher Vorstellungen wieder verlassen. In der aktuellen Saison hat der 25-Jährige noch kein Spiel bestritten. Im Raum steht nun ein Wechsel zu den Eisadlern Dortmund
  
Bayernliga
(BYL)  Wegen der anhaltenden Sanierungsarbeiten in der Dingolfinger Marco Sturm Eishalle wird das Spiel der Isar Rats gegen den ERV Schweinfurt am kommenden Sonntag abgesagt. Neuer Spieltermin ist der 24.Januar 2027
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer und Mannschaftskapitän Alexander Preibisch muss wegen einem Handbruch für zwei Monate pausieren
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Stürmer Odeen Tufto hat sich am vergangenen Wochenende eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich für mehrere Wochen nicht ins Spielgeschehen eingreifen können
  
Red Bull München
(DEL)  Nationalstürmer Dominik Kahun laboriert an einer Unterkörperverletzung und wird bis Mitte November ausfallen
  
Verbandsliga Nord
(VLN)  Das Spiel am kommenden Samstag zwischen den Wedemark Scorpions und dem 1b-Team des Hamburger SV wurde abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt neu terminiert
  
Schwenninger Wild Wings
(DEL)  Sttürmer Austin Ortega muss sich einem operativen Eingriff unterziehen und wird den Schwarzwäldern für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
Chemnitz Crashers
(RLNO)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihren dritten Torhüter Steve Majher mit einer Förderlizenz für den ESV ausgestattet. Der 21-Jährige spielte in der letzten Saison noch in der Bayernliga für den HC Landsberg
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Der TuS hat seine Defensive mit Silvestrs Selickis verstärkt. Der 28-jährige Lette wechselt aus der Landesliga von den Hamburg Sailors zu den Tigers. In der Regionalliga spielte er zuvor schon für Bremen und Sande
  

   

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Wird der schwache Eisbären-Start zum Trend?

(DEL)  Als deutscher Rekordmeister erfährt ein Profiklub in der höchsten Spielklasse höheren Druck als jene Klubs, die noch nie triumphieren konnten. Was im Fußball mit dem FC Bayern oder im Handball mit dem THW Kiel ist, unterscheidet sich auch im Eishockey nur unwesentlich. Nicht anders ist es deshalb bei den Eisbären Berlin, die von 2005 bis 2013 siebenmal in neun Spielzeiten die Meisterschaft feierten. Der aktuell schwache Saisonstart 2018/19 sorgt dabei einige Fans. Wird er zum Trend oder wandelt sich die Situation schon bald zum Positiven?

Finalteilnahme kommt nach Minusjahr überraschend

Zweimal 1. Runde, dann Viertelfinale und Halbfinale - besonders erfolgreich wartete die Playoff-Bilanz der Eisbären Berlin nicht auf, nachdem in neun Jahren zuvor beeindruckende sieben Titel gewonnen wurden. Dass es 2016/17 überhaupt für das Halbfinale reichte, muss nach Platz 8 in der Hauptrunde als große Überraschung gelten. Noch nie erzielten die Eisbären in ihrer DEL-Zeit weniger Tore - trotz mehr Spielen, als es in den ersten Ligajahren der Fall war. Ebenso waren die Torquote sowie die erzielten Powerplay-Tore und die Effizienz des Überzahlspiels so schlecht wie nie zuvor. Nach Serienerfolgen gegen die Straubing Tigers und die hochfavorisierten Adler Mannheim war erst der EHC Red Bull München eine Kategorie zu stark und eliminierte die Berliner in 4:1 Spielen. Später sollten sich jene Münchner dann gegen die Grizzlys Wolfsburg die Meisterschaft sichern.

Umso überraschender kam angesichts des Minusjahres die Folgesaison der Eisbären. Als die Euphorie in der Hauptstadt etwas zu leiden schien, boten die Berliner eine Klasse-Hauptrunde, die auf Rang 2 nur hinter München abgeschlossen wurde. Statt neuen Negativstatistiken gab es eine Runde mit über 100 Punkten zu feiern - erstmals seit 2009/2010. Den größten Anteil daran besaßen die beiden nordamerikanischen Flügelstürmer Jamie MacQueen und Sean Backman, die 31 respektive 29 Tore erzielten. Angesichts dieser starken Formsteigerung und einem mit teils unglaublichen Saves aufwartenden Petri Vehanen im Tor ging es in den Playoffs im Eiltempo an Wolfsburg und Nürnberg vorbei, ehe München im Finale in Spiel 7 etwas mehr Glück hatte. So verloren die Berliner die Chance auf die achte Meisterschaft nur ganz knapp.

Gefährlicher Trend oder doch kein Grund zur Sorge?

Der Start in die aktuelle Saison misslang für die Eisbären gründlich. Es gibt jedoch zweifelsfrei angenehmere Auftaktprogramme als Meister München und CHL-Teilnehmer Nürnberg Ice Tigers. Eine 2:4 Niederlage daheim und ein 3:4 auswärts waren die Folge für Berlin. Während die Offensive in beiden Spielen auf dem Eis war, wachte sie vor allem in Nürnberg zu spät auf. Ein früher 0:2 Rückstand konnte zwar ausgeglichen werden, doch schon bald standen die nächsten zwei Ice Tigers Tore auf der Anzeigetafel. Handelt es sich nun um einen gefährlichen Trend oder gibt es für die Eisbären-Fans doch keinen Grund zur Sorge? Wenn man den Wettanbietern Glauben schenken möchte, ist in der Tat noch alles gut. So listet Betway die Eisbären mit einer Quote von 4,00 auf den DEL-Titel im kommenden Frühjahr (Stand 21. September). Nur Seriensieger Red Bull München wird stärker eingeschätzt.

Wer auf den Kader blickt, findet dort auch wenig Grund zur Panik. Neben Vehanen, der im Gespann von Maximilian Franzreb und Kevin Poulin ersetzt werden soll, war wohl Trainer Uwe Krupp der größte Berliner Verlust. Sparta Prag heißt die neue Heimat des Coaches, der von Clément Jodoin ersetzt wird. Nachdem der Kanadier bereits in der letzten Saison als Co-Trainer der Eisbären engagiert war, erhielt er nun eine Beförderung. Jodoin zeigte in seiner bisherigen Karriere vor allem den richtigen Umgang mit jüngeren Spielern nach Dreifach-Gold in den World Juniors und einer QMJHL-Meisterschaft. Der spannendste Neuzugang ist zweifelsfrei Colin Smith, der im Alter von 25 Jahren über den großen Teich nach Deutschland kam. Als Siebtrundenpick der Colorado Avalanche brachte es Smith immerhin zu einem NHL-Spiel. Er ist ein talentierter Spielmacher, der als Zwei-Wege-Center sein Geld verdient. Nicht zuletzt dank Zugängen wie Poulin oder Smith sind die Playoffs Pflicht. Die Entwicklung der Spiele dort hängt auch stets von der aktuellen Form und Verletzungssituation ab. Wenn alle Spieler fit sind, spräche nicht viel gegen eine abermalige Finalteilnahme der Eisbären Berlin, sei es gegen München oder ein anderes Team. Nur der Fehlstart sollte möglichst schnell und weit in die Vergangenheit verfrachtet werden.


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Dienstag 25.September 2018
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