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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Löwen Frankfurt
(DEL)  Verteidiger Daniel Wirt musste sich wegen einer Oberkörperverletzung einem operativem Eingriff unterziehen und wird für mindestens zwei Monate ausfallen
  
Lausitzer Füchse
(DEL2)  Wegen einer Unterkörperverletzung muss Markus Freis eine Pause für mindestens einen Monat einlegen. Der Verteidiger verletzte sich am vergangenen Wochenende
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der kanadische Verteidiger Jared Brock wird nach zwei Wochen den ESC bereits wieder verlassen. Aus privaten Gründen ist er bereits wieder in seine Heimat abgereist. Die Verantwortichen wollen in den kommenden Wochen reagieren und dann zu Beginn der Transferphase im Dezember Ersatz verpflichten
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Stürmer Maxim Gramatik wechselt vom Lokalrivalen Weserstars Bremen zum ECW. Der 22-jährige gebürtige Russe mit bulgarischem Pass konnte in der letzten Saison in 19 Partien 7 Tore und 5 Assists erzielen
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Verteidiger Leon Kremer, den es im Sommer aus privaten Gründen nach Bayern zog, wird zum EHC mit sofortiger Wirkung zurückkehren. Der 28-Jährige spielt bereits seit 2021 für die Hornets
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Stürmer Manuel Alberg, der erst im Sommer aus der DEL von den Iserlohn Roosters zu den Realstars zurückkehrte, wird den Verein wegen unterschiedlicher Vorstellungen wieder verlassen. In der aktuellen Saison hat der 25-Jährige noch kein Spiel bestritten. Im Raum steht nun ein Wechsel zu den Eisadlern Dortmund
  
Bayernliga
(BYL)  Wegen der anhaltenden Sanierungsarbeiten in der Dingolfinger Marco Sturm Eishalle wird das Spiel der Isar Rats gegen den ERV Schweinfurt am kommenden Sonntag abgesagt. Neuer Spieltermin ist der 24.Januar 2027
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer und Mannschaftskapitän Alexander Preibisch muss wegen einem Handbruch für zwei Monate pausieren
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Stürmer Odeen Tufto hat sich am vergangenen Wochenende eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich für mehrere Wochen nicht ins Spielgeschehen eingreifen können
  
Red Bull München
(DEL)  Nationalstürmer Dominik Kahun laboriert an einer Unterkörperverletzung und wird bis Mitte November ausfallen
  
Verbandsliga Nord
(VLN)  Das Spiel am kommenden Samstag zwischen den Wedemark Scorpions und dem 1b-Team des Hamburger SV wurde abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt neu terminiert
  
Schwenninger Wild Wings
(DEL)  Sttürmer Austin Ortega muss sich einem operativen Eingriff unterziehen und wird den Schwarzwäldern für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
Chemnitz Crashers
(RLNO)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihren dritten Torhüter Steve Majher mit einer Förderlizenz für den ESV ausgestattet. Der 21-Jährige spielte in der letzten Saison noch in der Bayernliga für den HC Landsberg
  
Bayernliga
(BYL)  Der BEV hat das Spiel von Freitag Abend zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem ERV Schweinfurt nachträglich mit 5:0 für die Löwen gewertet. Grund hierfür ist der Einsatz zu vieler Förderlizenzspieler auf Seiten der Mighty Dogs. Ursprünglich endete die Partie mit 7:3 für die Gastgeber
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Der TuS hat seine Defensive mit Silvestrs Selickis verstärkt. Der 28-jährige Lette wechselt aus der Landesliga von den Hamburg Sailors zu den Tigers. In der Regionalliga spielte er zuvor schon für Bremen und Sande
  
Ice Cats Rheine
(LLW)  Der ukrainische Torhüter Artem Porokhnitskyi und der junge lettische Stürmer Roberts Saburovs haben ihre weiteren Zusagen beim ESC gegeben. Damit ist der Mannschaftskader für die neue Spielzeit komplett
  

   

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KEV81 und Krefeld Pinguine stellen Konzept vor / Pinguine verlängern Vertrag mit Philip Riefers

(DEL2)  Am Mittwoch haben der Krefelder Eislauf Verein 1981 und die Krefeld Pinguine ihr gemeinsames Konzept für die Weiterentwicklung des Eishockeystandortes Krefeld vorgestellt. Unter der Dachmarke #unserweg soll ein ganzheitliches Konzept entstehen, welches die Westparkstraße im Eishockeysport zu einem Leistungsstützpunkt und gleichzeitig zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Ankerpunkt der Stadt Krefeld und der gesamten Region am Niederrhein macht.

Vor mehr als 60 Vertretern aus Presse, Politik und Wirtschaft stellten Achim Staudt (1. Vorsitzender, Krefelder Eislauf Verein 1981) und Elmar Schmitz (Sportvorstand, Krefelder Eislauf Verein 1981) sowie Peer Schopp (Hauptgesellschafter, Krefeld Pinguine), Peter Draisaitl (Sportdirektor, Krefeld Pinguine) und Tobias Polka (Gesellschafter, Krefeld Pinguine) ihre nachhaltig orientierte Vision einer vereinten Westparkstraße vor.

„Kein Sprint, sondern ein Marathon“ sei der Aufbau eines Nachwuchskonzepts, hieß es übereinstimmend. Hierzu stellten Staudt und Schmitz als Vertreter des KEV81 nachvollziehbar dar, welchen Herausforderungen sich der Stammverein gegenübersteht und welche Schritte notwendig sind, um die Nachwuchsentwicklung am Eishockeystandort Krefeld zu stärken und Talente in Krefeld langfristig binden zu können.

Schopp und Draisaitl beleuchteten, wie sich der Sport in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat und wie die Nachwuchs- und Profiabteilung auf sportlicher sowie administrativer Ebene sukzessive zusammengeführt werden sollen. Somit soll ein 360°-Ansatz geschaffen werden, der die Sportler von den ersten Schritten auf dem Eis bis zum Ende der Laufbahn begleitet. Durch die wachsenden Strukturen sollen die Spieler zukunftsorientierte Entwicklungschancen auch neben dem Eis wahrnehmen können. Je nach Alter oder Zeitraum und Perspektive der aktiven Spielerkarriere will das Krefelder Eishockey Möglichkeiten schaffen, beispielsweise die schulische Laufbahn in einem Internat oder eine Ausbildung für die Karriere nach der Karriere sowie die Eingliederung in die Arbeitswelt zu erleichtern.
Kernpunkt der Vision ist jedoch die Stärkung der Identifikation zwischen dem Krefelder Eishockey und der Stadt Krefeld, ihren Bürgern und den Anhängern des KEV. Nur durch ein nachhaltiges Konzept, welches alle Krefelder abholt und anspricht, könne man die Werte Toleranz, Neutralität und Fortschritt vorantreiben und den Strukturwandel der Stadt auf einer fundamentalen Ebene stärken. Die Westparkstraße und der Eishockeysport in Krefeld sollen ein internationales Aushängeschild der Region werden, als Synonym für wirtschaftliche Stabilität stehen und eine gemeinsame Identifikationsfigur schaffen.

Um diese Vision realisieren zu können, hat sich das Krefelder Eishockey zu einer geschlossenen Einheit solidarisiert und ist auch auf die Solidarisierung der unterschiedlichen Säulen aus Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit angewiesen. Der Bau der neuen Eishallen gegenüber der YAYLA Arena wird als positives Signal gewertet, dass diese Solidarisierung auf anderen Ebenen ebenfalls voranschreiten wird.


Philip Riefers bleibt den Krefeld Pinguinen auch in der kommenden Saison erhalten. Der 32-jährige Krefelder hat einen Zweijahresvertrag unterzeichnet. In der laufenden Spielzeit ist Riefers mit 19 Punkten (sieben Tore, zwölf Vorlagen) punktbester Pinguine-Verteidiger. Der flexible Abwehrspieler kam wegen krankheitsbedingten Personalmangels in dieser Saison auch schon als Stürmer zum Einsatz.

Philip Riefers: „Wie auch in der Vorsaison hat sich meine Ansicht nicht verändert. Ich bin Krefelder, fühle mich wohl und meine Familie lebt ebenfalls hier. Die Krefeld Pinguine haben ein großes, langfristiges Ziel vor Augen und das reizt mich auch weiterhin. Daher haben wir festgestellt, dass es passt, und sind uns schnell einig geworden. Mein Blick gilt aber der laufenden Saison. Wir hatten Höhen und Tiefen und müssen jetzt in Richtung Playoffs noch eine Schüppe drauf legen. Das gilt für mich, wie auch für jeden anderen Spieler in der Kabine.“

Boris Blank, Cheftrainer: „Philip ist ein wichtiger Spieler für uns. Er kommt aus Krefeld und ich kenne ihn noch aus meiner aktiven Zeit, als er als 16-jähriger Stürmer für uns spielte. Jetzt hat er bereits eine große Karriere hingelegt und bringt viel Erfahrung mit. Philip ist ein Vollprofi. Er lebt gesund, ist immer fit und ein herausragendes Vorbild gerade für die jungen Spieler in der Kabine. Er ist ein harter Arbeiter und ein wichtiger Bestandteil der Kabinenatmosphäre. Ich merke auch, dass er sich aufgrund der Nähe zu seiner Familie hier sehr wohlfühlt. Daher freut es mich, dass wir ihn für zwei weitere Jahre bei den Krefeld Pinguinen sehen werden.“

Riefers gilt als Krefelder Eigengewächs und durchlief beim Krefelder Eislauf Verein 1981 alle Altersklassen bis hin zu seinem Durchbruch in die DEL. Für die Krefeld Pinguine, Kölner Haie, Augsburger Panther, Adler Mannheim, Grizzlys Wolfsburg und Iserlohn Roosters kommt der 1,92 Meter große Rechtsschütze auf insgesamt 674 Spiele mit 113 Punkten. Riefers schloss sich den Pinguinen im vergangenen Sommer wieder an.


 Donnerstag 9.Februar 2023 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
Krefeld Pinguine
KEV/mt
    -  Deutsche Eishockey Liga 2
    -  Philip Riefers
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