Newsticker

    
Oktober 26
                         
Winterreifen
                    
Rettet den Eissport in Hamburg
   
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

           
   
EC Peiting
(OLS)  Der EC Peiting hat vorzeitig den Vertrag mit Headcoach Lanny Gare für eine weitere Saison verlängert. Der 48-jährige Deutsch-Kanadier hat die Mannschaft im Dezember letzten Jahres übernommen. Aktuell belegen die Gallier den sechsten Tabellenplatz der Oberliga Süd
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der kanadische Verteidiger Jared Brock wird nach zwei Wochen den ESC bereits wieder verlassen. Aus privaten Gründen ist er bereits wieder in seine Heimat abgereist. Die Verantwortichen wollen in den kommenden Wochen reagieren und dann zu Beginn der Transferphase im Dezember Ersatz verpflichten
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Stürmer Maxim Gramatik wechselt vom Lokalrivalen Weserstars Bremen zum ECW. Der 22-jährige gebürtige Russe mit bulgarischem Pass konnte in der letzten Saison in 19 Partien 7 Tore und 5 Assists erzielen
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Verteidiger Leon Kremer, den es im Sommer aus privaten Gründen nach Bayern zog, wird zum EHC mit sofortiger Wirkung zurückkehren. Der 28-Jährige spielt bereits seit 2021 für die Hornets
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Stürmer Manuel Alberg, der erst im Sommer aus der DEL von den Iserlohn Roosters zu den Realstars zurückkehrte, wird den Verein wegen unterschiedlicher Vorstellungen wieder verlassen. In der aktuellen Saison hat der 25-Jährige noch kein Spiel bestritten. Im Raum steht nun ein Wechsel zu den Eisadlern Dortmund
  
Bayernliga
(BYL)  Wegen der anhaltenden Sanierungsarbeiten in der Dingolfinger Marco Sturm Eishalle wird das Spiel der Isar Rats gegen den ERV Schweinfurt am kommenden Sonntag abgesagt. Neuer Spieltermin ist der 24.Januar 2027
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer und Mannschaftskapitän Alexander Preibisch muss wegen einem Handbruch für zwei Monate pausieren
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Stürmer Odeen Tufto hat sich am vergangenen Wochenende eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich für mehrere Wochen nicht ins Spielgeschehen eingreifen können
  
Red Bull München
(DEL)  Nationalstürmer Dominik Kahun laboriert an einer Unterkörperverletzung und wird bis Mitte November ausfallen
  
Verbandsliga Nord
(VLN)  Das Spiel am kommenden Samstag zwischen den Wedemark Scorpions und dem 1b-Team des Hamburger SV wurde abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt neu terminiert
  
Schwenninger Wild Wings
(DEL)  Sttürmer Austin Ortega muss sich einem operativen Eingriff unterziehen und wird den Schwarzwäldern für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
Chemnitz Crashers
(RLNO)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihren dritten Torhüter Steve Majher mit einer Förderlizenz für den ESV ausgestattet. Der 21-Jährige spielte in der letzten Saison noch in der Bayernliga für den HC Landsberg
  
Bayernliga
(BYL)  Der BEV hat das Spiel von Freitag Abend zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem ERV Schweinfurt nachträglich mit 5:0 für die Löwen gewertet. Grund hierfür ist der Einsatz zu vieler Förderlizenzspieler auf Seiten der Mighty Dogs. Ursprünglich endete die Partie mit 7:3 für die Gastgeber
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Der TuS hat seine Defensive mit Silvestrs Selickis verstärkt. Der 28-jährige Lette wechselt aus der Landesliga von den Hamburg Sailors zu den Tigers. In der Regionalliga spielte er zuvor schon für Bremen und Sande
  
Ice Cats Rheine
(LLW)  Der ukrainische Torhüter Artem Porokhnitskyi und der junge lettische Stürmer Roberts Saburovs haben ihre weiteren Zusagen beim ESC gegeben. Damit ist der Mannschaftskader für die neue Spielzeit komplett
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Philipp Schüler kommt ein weiterer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 21-Jährige, der zuletzt in Dinslaken aktiv war, ist in Solingen geboren und stammt ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs. Ausserdem hat Dauerbrenner Tim Neuber nun auch seine Zusage für eine weitere Saison bei den Raptors gegeben
  

   

 Stichwortsuche:
nationalmannschaftMarco Sturm: „Müssen Kinder und Eltern für unseren tollen Sport begeistern“ - Der Bundestrainer steckt bereits mitten in der WM-Planung

(DEB)  Rund einen Monat ist es her, dass die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen Geschichte geschrieben und hierzulande eine neue Eishockey-Euphorie entfacht hat. Während die Nationalspieler bei ihren Clubs nun mitten in den DEL-Playoffs stehen, bereitet sich der Vater des Erfolges von Pyeongchang, Bundestrainer Marco Sturm, bereits auf den nächsten Höhepunkt vor: Die 2018 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Dänemark (4. – 20. Mai 2018). Der 39 Jahre alte Coach plant derzeit die am 2.April beginnende Vorbereitungsphase.

Im Rahmen des Euro Hockey Challenge geht es für die Nationalmannschaft zunächst ins russische Sotschi, wo gegen Gastgeber Russland zweimal die Möglichkeit für eine Olympia-Revanche besteht. Im Anschluss daran tritt die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) vier Mal in Folge vor eigenem Publikum an: In Weißwasser (14. April) und Dresden (15. April) gegen die Slowakei sowie eine Woche später gegen Frankreich in Wolfsburg (19.4.) und Berlin (21.4.). Am Ende der Vorbereitung reist die Nationalmannschaft dann noch für zwei Vergleiche nach Dänemark.

Wie der Bundestrainer die vergangenen Wochen erlebte, wie die Pläne für die Zukunft lauten und wie das deutsche Eishockey nachhaltig vom Erfolg bei den Olympischen Spielen profitieren kann, darüber hat sich der 39-Jährige so seine Gedanken gemacht.

ihp-interview-kleinMarco Sturm über ... 

... die Tage und Wochen nach dem Gewinn der Silbermedaille ...
Es war der Wahnsinn, wie viele Menschen mich angesprochen haben und es immer noch tun. Die Gratulationen nahmen kein Ende. So langsam normalisiert es sich wieder. Aber bisher ist kein Tag vergangen, an dem die Silbermedaille kein Thema war. Ich freue mich immer noch über jeglichen Glückwunsch. Das wird vermutlich auch so bleiben.

... den Medienrummel um sich selbst und die Mannschaft ...
Eigentlich wollte ich nach den Olympischen Spielen mal ein paar Tage abschalten und runterkommen. Das war gar nicht möglich. Aber trotz des Stresses habe ich das gern gemacht und versucht, alle Termine und Interviewanfragen wahrzunehmen. Immerhin konnte ich zuletzt etwas ruhigere Tage mit der Familie verbringen.
Für die Mannschaft war es fast genauso. Nur mit dem großen Unterschied, dass die Jungs ja alle sofort in den Spielbetrieb wechseln mussten. Ich glaube, die Spieler müssen ihre Medaillen noch immer jeden Tag irgendwo mit hinnehmen, um sie zu zeigen (lacht). 

... die Bedeutung des Olympischen Silbers für das deutsche Eishockey ...
Das ist der wichtigste Punkt: 25 Jungs haben jetzt eine olympische Medaille in den Händen und eine Sensation geschafft. Wir müssen nun darauf hinarbeiten, diesen Erfolg als Basis für die Nachwuchsarbeit zu nutzen. Wir müssen Kinder und deren Eltern für unseren tollen Sport begeistern, müssen die Strukturen schaffen, dass wir den Nachwuchs ans Eishockey binden. Wir brauchen Fachkräfte wie qualifizierte Trainer, die den Nachwuchs ausbilden. Wir benötigen vor allen Dingen Eiszeiten. Mit dem Konzept POWERPLAY 26 haben wir uns selber eine große Herausforderung gestellt. Aber eben auch eine, die zu schaffen ist. Die großen Nationen werden uns zwar auch zukünftig in den meisten Fällen überlegen sein, das ist ja ganz normal, aber wir wollen eines Tages zumindest nah an ihnen dran sein.

... die gestiegene Erwartungshaltung der Öffentlichkeit ...
Natürlich wird die Nationalmannschaft jetzt ganz anders wahrgenommen und darüber freuen wir uns. Trotz aller Euphorie dürfen wir aber nicht vergessen, dass der Erfolg von Pyeongchang nicht automatisch bedeutet, dass wir ab sofort bei einer WM oder einem anderen Turnier zu den Favoriten zählen. Für uns geht es auch in Dänemark zunächst darum, unseren aktuellen Weltranglistenplatz zu verteidigen bzw. uns zu stabilisieren. Das wird schwer genug. Schließlich nimmt uns kein Gegner mehr auf die leichte Schulter. Uns weht jetzt ein anderer Wind entgegen. 

... die anstehende Euro Hockey Challenge ...
In Sotschi gegen Russland geht es gleich mit dem stärksten Gegner los. Da müssen wir sofort auf Betriebstemperatur sein. Besonders freuen mich die Auftritte vor den eigenen Fans in Weißwasser und Dresden gegen die Slowakei und dann in Wolfsburg und Berlin gegen Frankreich. Die Slowaken haben nicht zuletzt bei den Olympischen Spielen oder auch beim Deutschland Cup in Augbsurg gezeigt, dass sie zu jeder Zeit eine starke Mannschaft zusammen haben können. Da werden wir bereit sein müssen. Frankreich hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt. Fast alle Spieler der Franzosen sind in den großen Ligen Europas unterwegs. 

... den Kader für die Euro Hockey Challenge ...
Klar ist, dass wir aufgrund der Playoffs oder Verletzungen mit einem anderen Team starten werden. Es ist wieder eine neue Herausforderung. Ich werde aber sicher wieder dem einen oder anderen eine Chance geben, sich zu zeigen. Als Trainer muss man immer auch das große Ganze im Blick haben. Wir wollen die Euro Hockey Challenge nutzen, um die Spieler noch mehr ans internationale Niveau zu gewöhnen. Es geht darum, einige Dinge auszuprobieren. Natürlich möchten wir am liebsten alle kommenden Spiele gewinnen, aber die reinen Ergebnisse sind in der Vorbereitung erstmal zweitrangig.


 www.icehockeypage.de | www.eishockey.news  Informationen zum Thema
 Datum:
 Thema:
 Bericht:
Donnerstag 22.März 2018
Nationalmannschaft
DEB - rj
    -  
    -  
    -  


 

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!