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Oktober 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Schwenninger Wild Wings
(DEL)  Sttürmer Austin Ortega muss sich einem operativen Eingriff unterziehen und wird den Schwarzwäldern für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
Chemnitz Crashers
(RLNO)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihren dritten Torhüter Steve Majher mit einer Förderlizenz für den ESV ausgestattet. Der 21-Jährige spielte in der letzten Saison noch in der Bayernliga für den HC Landsberg
  
Bayernliga
(BYL)  Der BEV hat das Spiel von Freitag Abend zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem ERV Schweinfurt nachträglich mit 5:0 für die Löwen gewertet. Grund hierfür ist der Einsatz zu vieler Förderlizenzspieler auf Seiten der Mighty Dogs. Ursprünglich endete die Partie mit 7:3 für die Gastgeber
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Der TuS hat seine Defensive mit Silvestrs Selickis verstärkt. Der 28-jährige Lette wechselt aus der Landesliga von den Hamburg Sailors zu den Tigers. In der Regionalliga spielte er zuvor schon für Bremen und Sande
  
Buchloe Pirates
(BYL)  Nachdem Emanuel Geiger vermutlich in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird, hat der ESV mit Clemens Schulz einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der 19-Jährige kommt aus dem Nachwuchs des ESV Kaufbeuren. Ausserdem hat der Augsburger EV seine DNL-Talente Nikolai Spakowski, Leon Menne, Nolen Gebele und Oliver Oberth mit Förderlizenzen für die Freibeuter ausgestattet
  
Ice Cats Rheine
(LLW)  Der ukrainische Torhüter Artem Porokhnitskyi und der junge lettische Stürmer Roberts Saburovs haben ihre weiteren Zusagen beim ESC gegeben. Damit ist der Mannschaftskader für die neue Spielzeit komplett
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Philipp Schüler kommt ein weiterer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 21-Jährige, der zuletzt in Dinslaken aktiv war, ist in Solingen geboren und stammt ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs. Ausserdem hat Dauerbrenner Tim Neuber nun auch seine Zusage für eine weitere Saison bei den Raptors gegeben
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Stürmer Damian Hasman konnte im Tryout überzeugen und erhält einen Vertrag bei den Heidschnucken. Der 19-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren im Nachwuchs des 1.EV Weiden und machte dabei mit guten Scorerwerten auf sich aufmerksam
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Marlon Polter wechselt von den Eisadlern Dortmund zum ESV. Der 24-Jährige, der ursprünglich aus dem Iserlohner Nachwuchs stammt und für Herne auch schon in der Oberliga spielte, konnte in der letzten Saison in 25 Partien 5 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Der EHC hat nochmal nachgelegt und mit Artem Klein einen neuen Stürmer verpflichtet. Der 32-jährige Routinier, der auch über Oberliga-Erfahrung verfügt, spielte lange Zeit in baden-Württemberg. Nun wechselt er vom Ligakonkurrenten ERSC Ottobrunn zu den Aibdogs. In der letzten Saison gelangem ihm beachtliche 40 Scorerpunkte in 25 Spielen
  
EHC Essen Ruhr
(BZLW)  Der neu gegründete EHC meldet kurzfristig noch drei weitere Neuzugänge. Vom GSC Moers kehrt Torhüter Marlon Dolls in seine Heimatstadt zurück, von den Dinslakener Kobras kommt Verteidiger Toni Heinrich und zuletzt inaktiv war Verteidiger Domink Scharfenort
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Stürmer Thomas Lichnovsky steht vorerst nicht mehr im Kader der Eisadler. Sein Vertrag ruht aus beruflichen Gründen. Eine Rückkehr zu unbestimmten Zeitpunkt ist nicht ausgeschlossen
  

   

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DEL2Rießle: „Bin bekennender Bartträger!“

(DEL2)  Im „Interview der Woche“ stand Philip Rießle del-2.org Rede und Antwort. Der Kapitän des EHC Freiburg ist sowohl auf als auch neben dem Eis ein Vorbild. Unverwechselbar dabei sein Bart – ein Zeichen der Stärke.


ihp-interview-kleinHerr Rießle, es ist bereits Ihre vierte Spielzeit als Kapitän. Wie sehen Sie Ihre Rolle in der Mannschaft?
Meine Aufgabe ist es, die Mannschaft zu führen. Ich gehe mit vollem Einsatz und Kampfgeist voran. Das ist mir sehr wichtig. Wir müssen in jedem Training und jedem Spiel an unsere Leistungsgrenze gehen. Wichtig ist auch, dass die Stimmung im Team gut ist. Gerade jetzt, wo es nicht so gut läuft, muss es untereinander passen. Das tut es auch.

Das erste Drittel in der Saison ist Geschichte: Was haben Sie sich mit dem EHC Freiburg in der laufenden Spielzeit vorgenommen?
Wir sind gut in die Saison gestartet. Momentan haben wir allerdings eine schwächere Phase. Oftmals sind unsere Fehler Kleinigkeiten, die dann das Spiel gegen uns entscheiden. Das Pech kommt auch noch hinzu. Das entsprechende Glück müssen wir uns wieder erarbeiten. Das ist uns bewusst. Es bringt aber auch nichts, sich zu viele Gedanken zu machen, ob wir uns in einer angeblichen Krise befinden oder nicht. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, gemeinsam gestärkt aus dieser Zeit gehen und punkten. Unser Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt. Wir kommen aus der Schwächephase wieder heraus.

In der Saison 2011/2012 sind Sie trotz schwieriger Zeiten nach Freiburg zurückgekehrt. Von der Regionalliga führte der Weg dann über die Oberliga bis in die DEL2. Was macht den Standort aus?
Zunächst: Es ist fantastisch, was in den letzten fünf Jahren in Freiburg wieder aufgebaut wurde. Nach der Insolvenz mussten wir wieder in der Regionalliga anfangen. Das ganze Vorstandsgremium um Werner Karlin macht einen hervorragenden Job. Freiburg ist wie eine große Familie, die Fans stehen hinter dem Club. Das ist wichtig und ein Grundstein, warum wir es soweit geschafft haben. Es ist toll ein Teil davon zu sein. Eine wichtige Komponente ist sicher auch, dass der Kern der Mannschaft auch aus Freiburgern besteht, die den kompletten Weg mitgegangen sind.

Unter Trainer Leos Sulak spielen Sie vor allem in der Verteidigung. Wie kam es zu dieser Positionsänderung? Stellte es eine große Umgewöhnung dar?
Im Nachwuchsbereich habe ich bereits als Verteidiger gespielt und wurde dann zum Stürmer umgeschult. In dem Jahr, als Leos Sulak nach Freiburg kam, hatten wir in einen Verteidigerengpass. In der Vorbereitung hat der Coach mich dann als Verteidiger getestet. Das hat ganz gut funktioniert. Seitdem agiere ich wieder als Verteidiger. Es hilft dabei sicher, dass ich auch schon früher als Stürmer eher defensiv orientiert war. Von daher war es keine große Umstellung für mich.

Sie arbeiten Vollzeit im Außendienst eines Glasproduzenten. Wie gelingt es Ihnen, den Eishockeysport und Ihren Job unter einen Hut zu bringen.
Das Ganze geht natürlich nicht ohne Leidenschaft. Beides macht super viel Spaß. Eishockey bestimmt schon immer mein Leben. Ich spiele seit ich fünf Jahre alt bin aktiv im Verein. Als ich 2011 wieder nach Freiburg kam, hat es sich zur Regionalligazeit ergeben, dass ich auch parallel einen Job ausüben konnte. Ich habe zuvor mein duales Studium abgeschlossen und dann im Umland von Freiburg im Glashandel einen Job gefunden. Mein Chef war früher Nachwuchsleiter beim EHC Freiburg. Dadurch hat er auch eine große Affinität zum Eishockey, hält mir komplett den Rücken frei. Zum Auswärtsspiel in Dresden am Mittwoch habe ich einen Urlaubstag nehmen müssen, aber sonst gibt es nie Probleme. Auch meine Arbeitskollegen stehen hinter mir. Ebenso gibt mir der EHC Rückendeckung, wenn ich mal bei einem Vormittagstraining nicht dabei sein kann. Ich möchte keinen Teil des Lebens missen.

Am Ende bleibt Ihnen wenig Zeit für die Regeneration. Wie und wo kann sich Philip Rießle am besten erholen?
Regeneration ist sehr wichtig. Ich gehe zum Beispiel, wenn wir montags einen freien Trainingstag haben, in die Sauna und auch relativ früh zu Bett. Bei einem 40-Stunden Job und Eishockey muss dem Körper auch die nötige Ruhe gegönnt werden. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle.

Im Sport gibt es das Motto „Wer rasiert – verliert“:  Ist auch Ihr Bart aus einem Anlass heraus entstanden und sind Sie jetzt bekennender Bartträger?
(lacht) Vor eineinhalb Jahren hat es in den Playoffs zum Aufstieg aus der Oberliga angefangen. Volles Haar ist mir leider nicht mehr gegeben. Da dachte ich mir: warum mal nicht etwas Anderes. Nach den Playoffs habe ich den Bart erstmal stehen lassen. Zwischenzeitlich habe ich ihn dann doch nochmal wegrasiert, bin aber zu dem Entschluss gekommen, dass es mit Bart doch besser aussieht. Seit letztem Jahr wächst er wieder - und braucht viel Pflege. Ich gehe jeden Monat zum Barbier und bin mittlerweile tatsächlich bekennender Bartträger.

Was bedeutet Ihnen die Unterstützung der Freiburger Anhänger?
Die Fans waren in den letzten Jahren bombastisch. Am Sonntag fährt der Sonderzug nach Bietigheim– mit fast 400 Fans. Das ist toll. Die tolle Entwicklung in Freiburg hat schon in der Regionalliga angefangen und sich immer mehr gesteigert. Wir haben auch den Stamm an Fans deutlich erhöhen können. Gerade haben wir eine Schwächephase und da ist es verständlich, dass die Fans auch mal unzufrieden sind. Das ist ihr gutes Recht.


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Sonntag 20.November 2016
Deutsche Eishockey Liga 2
DEL - tm
    -  Philip Rießle
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