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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Verbandsliga Nord
(VLN)  Das Spiel am kommenden Samstag zwischen den Wedemark Scorpions und dem 1b-Team des Hamburger SV wurde abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt neu terminiert
  
Schwenninger Wild Wings
(DEL)  Sttürmer Austin Ortega muss sich einem operativen Eingriff unterziehen und wird den Schwarzwäldern für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
Chemnitz Crashers
(RLNO)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihren dritten Torhüter Steve Majher mit einer Förderlizenz für den ESV ausgestattet. Der 21-Jährige spielte in der letzten Saison noch in der Bayernliga für den HC Landsberg
  
Bayernliga
(BYL)  Der BEV hat das Spiel von Freitag Abend zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem ERV Schweinfurt nachträglich mit 5:0 für die Löwen gewertet. Grund hierfür ist der Einsatz zu vieler Förderlizenzspieler auf Seiten der Mighty Dogs. Ursprünglich endete die Partie mit 7:3 für die Gastgeber
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Der TuS hat seine Defensive mit Silvestrs Selickis verstärkt. Der 28-jährige Lette wechselt aus der Landesliga von den Hamburg Sailors zu den Tigers. In der Regionalliga spielte er zuvor schon für Bremen und Sande
  
Buchloe Pirates
(BYL)  Nachdem Emanuel Geiger vermutlich in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird, hat der ESV mit Clemens Schulz einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der 19-Jährige kommt aus dem Nachwuchs des ESV Kaufbeuren. Ausserdem hat der Augsburger EV seine DNL-Talente Nikolai Spakowski, Leon Menne, Nolen Gebele und Oliver Oberth mit Förderlizenzen für die Freibeuter ausgestattet
  
Ice Cats Rheine
(LLW)  Der ukrainische Torhüter Artem Porokhnitskyi und der junge lettische Stürmer Roberts Saburovs haben ihre weiteren Zusagen beim ESC gegeben. Damit ist der Mannschaftskader für die neue Spielzeit komplett
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Philipp Schüler kommt ein weiterer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 21-Jährige, der zuletzt in Dinslaken aktiv war, ist in Solingen geboren und stammt ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs. Ausserdem hat Dauerbrenner Tim Neuber nun auch seine Zusage für eine weitere Saison bei den Raptors gegeben
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Stürmer Damian Hasman konnte im Tryout überzeugen und erhält einen Vertrag bei den Heidschnucken. Der 19-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren im Nachwuchs des 1.EV Weiden und machte dabei mit guten Scorerwerten auf sich aufmerksam
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Marlon Polter wechselt von den Eisadlern Dortmund zum ESV. Der 24-Jährige, der ursprünglich aus dem Iserlohner Nachwuchs stammt und für Herne auch schon in der Oberliga spielte, konnte in der letzten Saison in 25 Partien 5 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Der EHC hat nochmal nachgelegt und mit Artem Klein einen neuen Stürmer verpflichtet. Der 32-jährige Routinier, der auch über Oberliga-Erfahrung verfügt, spielte lange Zeit in baden-Württemberg. Nun wechselt er vom Ligakonkurrenten ERSC Ottobrunn zu den Aibdogs. In der letzten Saison gelangem ihm beachtliche 40 Scorerpunkte in 25 Spielen
  
EHC Essen Ruhr
(BZLW)  Der neu gegründete EHC meldet kurzfristig noch drei weitere Neuzugänge. Vom GSC Moers kehrt Torhüter Marlon Dolls in seine Heimatstadt zurück, von den Dinslakener Kobras kommt Verteidiger Toni Heinrich und zuletzt inaktiv war Verteidiger Domink Scharfenort
  

   

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ihp-interview-kleinVER Selb: „Das Gesamtpaket überzeugte mich“ – Neuzugang Dominik Müller im Interview

(OLS)  Nachfolgend ein Interview mit dem deutsch-tschechischen Verteidiger Dominik Müller, der vor einigen Wochen aus der Oberliga Nord von FASS Berlin zu den Selber Wölfen gewechselt ist. Im Interview spricht er über seinen neuen Verein und die kommende Spielzeit.


Dominik, wo erreiche ich Sie aktuell während der Eishockeysommerpause?
Dominik Müller: Ich bin in meinem Heimatort Litomerice, wo ich einerseits den Sommer genieße, anderseits mich bereits auf die neue Saison vorbereite.

In der kommenden Saison spielen Sie für die Selber Wölfe. Was waren die Gründe dafür?
Dominik Müller: Ich hatte eine Reihe von Angeboten, letztendlich habe ich mich für Selb entschieden, denn Selb hat einen guten Ruf, seit Jahren eine gute Mannschaft und professionelle Strukturen im Umfeld. Das „Gesamtpaket“ überzeugte mich und somit habe ich zugesagt. Ende August werde ich nach Selb kommen.

Ihr Heimatort Litomerice ist nur ca. 180 Kilometer von Selb entfernt. War dies auch ein ausschlaggebendes Argument für Selb?
Dominik Müller: Ja, durchaus, diese Entfernung macht es hin und wieder möglich an freien Tagen nach Hause zu fahren, mit dem Auto sind es ca. 2 ½ Stunden Fahrzeit von Selb nach Litomerice.

Was wissen Sie über Ihren neuen „Arbeitgeber“ Selber Wölfe?
Dominik Müller: Ehrlich gesagt noch nicht viel. Der Club wurde neu 2004 gegründet, spielt in den letzten Jahren meist vorne in der Tabelle mit. Klar habe ich auch mitbekommen, dass Selb wahnsinnig tolle Fans hat und diese für eine fantastische Atmosphäre bei den Heimspielen sorgen. Darauf freue ich mich schon sehr…

Einer Ihrer Mannschaftskollegen zuletzt in Berlin war Tom Fiedler, ein ehemaliger Spieler des VER Selb. Erzählte Ihnen Tom ein wenig was über Selb?
Dominik Müller: Ja, das tat er….und nur Gutes. Tom war sehr zufrieden und glücklich während seiner Zeit in Selb.

Kennen Sie bereits einige Ihrer neuen Teamkollegen?
Dominik Müller: Nein, das Einzige was ich weiß, dass einige Kanadier und US-Amerikaner im Team sind, zudem ein weiterer Landsmann von mir (Anmerkung des Verfassers: Lukas Pozivil) in der Verteidigung. Kennen tue ich keinen persönlich, deshalb freue ich mich umso mehr, alle meine neuen Teamkollegen bald zu sehen.

Sie haben in Tschechien bei Sparta Prag das Eishockeyspielen erlernt bis vor 4 Jahren in Tschechien gespielt, ehe Sie ins Ausland wechselten. Was waren die Gründe?
Dominik Müller: Nach der Junior-League bei Sparta Prag absolvierte ich einige Spiele für Sparta in der 1.Mannschaft, ehe ich ein Angebot aus Österreich erhielt. Ich musste nicht lange überlegen. Nach 2 Jahren Österreich, wechselte ich nach Schweden. Dies war rückblickend eine sehr wichtige Erfahrung für mich und meine Entwicklung. Nachdem mir in Aussicht gestellt wurde, dass ich einen deutschen Pass bekommen werde, war ein Wechsel nach Deutschland klar….und Berlin war der Club, der für mich das lukrativste Angebot vorlegte.

Stichwort Deutscher Pass. Sie spielten aber zu Beginn der letzten Saison noch als Kontingentspieler in Berlin oder?
Dominik Müller: Ja, das stimmt….den deutschen Pass erhielt ich erst Ende Januar 2017. Das Dokument habe ich meinem Großvater zu verdanken, er ist in Deutschland, genauer gesagt, in Braunschweig, geboren.

Deutscher Opa….dann sprechen Sie bestimmt gut Deutsch oder?
Dominik Müller: Da muss ich Sie enttäuschen, leider nein. Mein Deutsch ist noch nicht so gut, obwohl ich es in der Schule hatte. Aber ich werde immer besser….

Müßten Sie sich beschreiben. Was für ein Typ Spieler sind Sie?
Dominik Müller: Ohh, das ist schwierig. Ich würde mich selbst als offensiven Verteidiger sehen, meine große Stärke ist das Schlittschuhfahren, für einen Verteidiger bin ich ein guter Skater. Natürlich habe ich auch zahlreiche Schwächen, aber diese behalte ich für mich (lachend)

Letzte Saison Oberliga Nord. Nun geht es in den Süden. Was wissen Sie über die Liga?
Dominik Müller: Ich will mich als Sportler stets verbessern und weiterentwickeln. Die Oberliga Süd hat einen sehr guten Ruf, ist mit sehr starken Teams extrem ausgeglichen besetzt. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung.

Apropos Freuen. Die Fans freuen sich bereits riesig auf die neue Saison. Wie geht´s Ihnen?
Dominik Müller: Genauso. Bald ist es soweit und ich darf meine neuen Teamkollegen endlich kennenlernen. Wegen mir könnte es schon morgen losgehen….

Wie sieht Ihre Vorbereitung auf die neue Saison aus?
Dominik Müller: Ich stand zuletzt zwei Monate im Sommertraining unter der Aufsicht meines persönlichen Trainers, Themenschwerpunkt „Trainingseinheiten abseits des Eises“. Anfang Juli ging es dann aufs Eis mit einem Team aus meiner Heimat.

In Berlin hatten sie die Rückennummer 13. In Selb ist diese bereits durch Ben Böhringer vergeben. Traurig?
Dominik Müller: Ein bisschen, aber das ist nicht zu ändern. Ich hatte die 13 auch schon vorher in Prag und dann später auch in Berlin. In Selb habe ich mich nun für die Nummer 22 entschieden. Das ist meine Nummer, die ich einst im Nachwuchs hatte.

Abschließend. Wie lauten Ihre persönlichen und sportlichen Ziele für die neue Saison?
Dominik Müller: Ich möchte dem Team so gut wie möglich helfen und alles für den bestmöglichsten sportlichen Mannschaftserfolg beitragen. Natürlich hoffe ich, dass wir auch dieses Jahr vorne mitspielen und die Playoffs erreichen werden. Danach werden wir weitersehen. Persönlich möchte ich versuchen weder Fans noch das Team zu enttäuschen.

Zu guter Letzt. Sie haben einen 1-Jahresvertrag. Vorstellbar für Sie länger als 1 Jahr zu bleiben?
Dominik Müller: Natürlich. Wenn alles gut läuft, wir sportlichen Erfolg haben und man mit mir zufrieden ist….warum nicht.


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Freitag 4.August 2017
Selber Wölfe
VERS - ud
    -  Oberliga Süd
    -  Dominik Müller
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