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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
EC Peiting
(OLS)  Der EC Peiting hat vorzeitig den Vertrag mit Headcoach Lanny Gare für eine weitere Saison verlängert. Der 48-jährige Deutsch-Kanadier hat die Mannschaft im Dezember letzten Jahres übernommen. Aktuell belegen die Gallier den sechsten Tabellenplatz der Oberliga Süd
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der kanadische Verteidiger Jared Brock wird nach zwei Wochen den ESC bereits wieder verlassen. Aus privaten Gründen ist er bereits wieder in seine Heimat abgereist. Die Verantwortichen wollen in den kommenden Wochen reagieren und dann zu Beginn der Transferphase im Dezember Ersatz verpflichten
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Stürmer Maxim Gramatik wechselt vom Lokalrivalen Weserstars Bremen zum ECW. Der 22-jährige gebürtige Russe mit bulgarischem Pass konnte in der letzten Saison in 19 Partien 7 Tore und 5 Assists erzielen
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Verteidiger Leon Kremer, den es im Sommer aus privaten Gründen nach Bayern zog, wird zum EHC mit sofortiger Wirkung zurückkehren. Der 28-Jährige spielt bereits seit 2021 für die Hornets
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Stürmer Manuel Alberg, der erst im Sommer aus der DEL von den Iserlohn Roosters zu den Realstars zurückkehrte, wird den Verein wegen unterschiedlicher Vorstellungen wieder verlassen. In der aktuellen Saison hat der 25-Jährige noch kein Spiel bestritten. Im Raum steht nun ein Wechsel zu den Eisadlern Dortmund
  
Bayernliga
(BYL)  Wegen der anhaltenden Sanierungsarbeiten in der Dingolfinger Marco Sturm Eishalle wird das Spiel der Isar Rats gegen den ERV Schweinfurt am kommenden Sonntag abgesagt. Neuer Spieltermin ist der 24.Januar 2027
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer und Mannschaftskapitän Alexander Preibisch muss wegen einem Handbruch für zwei Monate pausieren
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Stürmer Odeen Tufto hat sich am vergangenen Wochenende eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich für mehrere Wochen nicht ins Spielgeschehen eingreifen können
  
Red Bull München
(DEL)  Nationalstürmer Dominik Kahun laboriert an einer Unterkörperverletzung und wird bis Mitte November ausfallen
  
Verbandsliga Nord
(VLN)  Das Spiel am kommenden Samstag zwischen den Wedemark Scorpions und dem 1b-Team des Hamburger SV wurde abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt neu terminiert
  
Schwenninger Wild Wings
(DEL)  Sttürmer Austin Ortega muss sich einem operativen Eingriff unterziehen und wird den Schwarzwäldern für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
Chemnitz Crashers
(RLNO)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihren dritten Torhüter Steve Majher mit einer Förderlizenz für den ESV ausgestattet. Der 21-Jährige spielte in der letzten Saison noch in der Bayernliga für den HC Landsberg
  
Bayernliga
(BYL)  Der BEV hat das Spiel von Freitag Abend zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem ERV Schweinfurt nachträglich mit 5:0 für die Löwen gewertet. Grund hierfür ist der Einsatz zu vieler Förderlizenzspieler auf Seiten der Mighty Dogs. Ursprünglich endete die Partie mit 7:3 für die Gastgeber
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Der TuS hat seine Defensive mit Silvestrs Selickis verstärkt. Der 28-jährige Lette wechselt aus der Landesliga von den Hamburg Sailors zu den Tigers. In der Regionalliga spielte er zuvor schon für Bremen und Sande
  
Ice Cats Rheine
(LLW)  Der ukrainische Torhüter Artem Porokhnitskyi und der junge lettische Stürmer Roberts Saburovs haben ihre weiteren Zusagen beim ESC gegeben. Damit ist der Mannschaftskader für die neue Spielzeit komplett
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Philipp Schüler kommt ein weiterer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 21-Jährige, der zuletzt in Dinslaken aktiv war, ist in Solingen geboren und stammt ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs. Ausserdem hat Dauerbrenner Tim Neuber nun auch seine Zusage für eine weitere Saison bei den Raptors gegeben
  

   

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selberwoelfeVER Selb
„Ich glaube, ich bin genau am richtigen Ort gelandet.“ - Neuzugang US-Boy Graaskamp mit seinen ersten Eindrücken

(OLS)  Jung, schnell, offensiv – bei seinem ersten Heimspiel für die Selber Wölfe legte er eine bemerkenswerte Leistung aufs Eis: Die Rede ist von Charley Graaskamp. Der US-Boy wurde mit einem Tryout-Vertrag ausgestattet, um den verletzten Ryan McDonough zu ersetzen. Wie er sein erstes Spiel auf europäischem Eis empfand und warum er so glücklich darüber ist, erzählte er dem VER-Presseteam in einem Interview.


ihp-interview-klein  Rückblickend auf vergangenen Sonntag: Wie war Ihr erstes Spiel für Sie bei den Selber Wölfen?
Ich bin so froh, dass wir gewonnen haben! Klar, zugegeben – ich hätte nur zu gerne gleich das ein oder andere Tor geschossen. Trotzdem fühle ich mich richtig wohl. Ich glaube, unsere Reihe hatte ein paar richtig tolle Aktionen und funktioniert gut zusammen. Allerdings hat mich das Spiel schon sehr gefordert. Da ich eine längere Spielpause hatte, musste ich mich gegen Ende hin schon durchkämpfen. Aber die Fans waren großartig! Das hat mir geholfen, durchzuhalten.

Die Eisfläche in Deutschland ist größer als in den USA. Wie kommen Sie damit klar?
Nach dem ersten Spiel kann ich sagen: Ich mag diese größere Eisfläche. Man hat im wahrsten Sinne des Wortes mehr Spielraum und kann viel kreativer agieren.

Wie kam es zu der Entscheidung, nach Europa zu gehen? Speziell nach Deutschland?
Ganz einfach. Ich wollte tatsächlich schon immer mal in Europa spielen. Henry Thom und ich führten im Vorfeld sehr gute Gespräche. Nach all dem, was ich über Selb erfahren hatte, habe ich mich mit der Entscheidung hierher zu kommen immer sicherer gefühlt. Und jetzt bin ich einfach nur glücklich, dass ich hier bin.

Hatten Sie vorher schon mal was von den Selber Wölfen beziehungsweise von der Oberliga Süd gehört?
Um ehrlich zu sein, war mir die Liga völlig unbekannt, bis zum Herbst letzten Jahres. Ich hatte ein Angebot, allerdings von einem anderen Verein – doch das Timing passte nicht. Somit war alles, was ich durch Henry Thom über Selb erfahren habe, neu für mich. Aber es fühlt sich definitiv so an, als wäre ich genau am richtigen Ort gelandet.

Wie war es für Sie, hier anzukommen und zum ersten Mal das neue Team zu treffen? Wie wurden Sie aufgenommen und worauf freuen Sie sich?
Ich wurde total herzlich empfangen. Der ganze Verein, egal ob Teammitglieder, Trainer, Fans – jeder hat dazu beigetragen, dass ich mich sofort wohl gefühlt habe. Ich freue mich darauf, alle noch besser kennen zu lernen und dann hoffe ich, dass wir die Playoffs zusammen rocken werden!

Sicherlich haben Sie es schon bemerkt – Selb ist nicht gerade eine Großstadt. Was war das bisher Beste, was Sie in Selb kennengelernt haben und wie haben Sie Ihre ersten Tage verbracht?
Ach, das ist kein Problem. Meine Heimatstadt ist auch eher klein. Somit ist das nichts Neues für mich. Ich kenne das Kleinstadtleben und ich bevorzuge es sogar. Besonders beeindruckt hat mich bisher der Verein an sich – die Unterstützung, die ich bisher von allen Seiten bekommen habe. Es macht Spaß, ein Teil davon zu sein, vor allem beim Spiel. In meinen ersten Tagen hatte ich verdammt viel Papierkram zu erledigen. Jetzt fühle ich mich angekommen und hoffe, ich habe ab jetzt auch die Gelegenheit, die Stadt ein bisschen zu erkunden.

Gab es irgendetwas in Ihrem Gepäck, was unbedingt mit nach Deutschland musste? Eine Art Glücksbringer vielleicht?
Wow, eine gute Frage. So etwas wie einen Glücksbringer habe ich nicht. Somit denke ich, an die wichtigsten Dinge habe ich gedacht: Eishockey-Equipment und Laptop. Ich bin ein Fernstudent. Der Laptop ist demnach mein ständiger Begleiter.

Oh, interessant. Was studieren Sie?
Ich studiere Finanzmanagement.

Sie wirken sehr zufrieden. Gibt es trotzdem etwas, was Sie hier in Selb vermissen?
Ja, ich vermisse “Chipotle“. Das ist mein Lieblings-Mexikaner in den Staaten.

Könnten Sie sich vorstellen, längere Zeit in Deutschland zu bleiben?
Beim Eishockey kann viel passieren und sich vieles schnell verändern. Auch wenn ich mich hier pudelwohl fühle – in dieser Sportart kannst du nicht so weit in die Zukunft planen. Ich konzentriere mich jetzt erst mal auf diese Saison und genieße meine Zeit hier. Und dann warten wir ab, was die Zukunft so bringt.

Worin liegt Ihrer Meinung nach Ihre größte Stärke?
Ich kann mich im Spiel behaupten, spiele sehr offensiv und kann gut mit dem Puck umgehen. Ja, ich würde sagen, das sind meine größten Stärken.

Gibt es irgendein Eishockey-Vorbild?
Ja, das ist Patrick Kane von den „Blackhawks“. Natürlich ist er nicht der einzige talentierte Spieler, aber er versteht es sehr gut, das Spiel zu führen und zu beeinflussen.

Aktuell spielen Sie mit der Rückennummer 90. Gibt es eine Lieblings-Nummer und wenn ja warum?
Ja, das ist richtig. Im Moment laufe ich mit der 90 auf, aber bald wird es die Nummer 8 sein. Diese Zahl begleitet mich schon seit meiner Anfänger-Zeit beim Eishockey.

Abschließend ein kleiner Blick in die Zukunft: Wie lauten Ihre Planungen für die nächsten fünf Jahre?
In den nächsten fünf Jahren will ich erfolgreich Eishockey spielen und mein Studium abschließen.


 www.icehockeypage.de  Informationen zum Thema
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Donnerstag 17.Januar 2019
VER Selb
VERS - kb
    -  Oberliga Süd
    -  Charley Graaskamp
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