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Oktober 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Adendorfer EC
(RLNO)  Stürmer Damian Hasman konnte im Tryout überzeugen und erhält einen Vertrag bei den Heidschnucken. Der 19-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren im Nachwuchs des 1.EV Weiden und machte dabei mit guten Scorerwerten auf sich aufmerksam
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Marlon Polter wechselt von den Eisadlern Dortmund zum ESV. Der 24-Jährige, der ursprünglich aus dem Iserlohner Nachwuchs stammt und für Herne auch schon in der Oberliga spielte, konnte in der letzten Saison in 25 Partien 5 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Der EHC hat nochmal nachgelegt und mit Artem Klein einen neuen Stürmer verpflichtet. Der 32-jährige Routinier, der auch über Oberliga-Erfahrung verfügt, spielte lange Zeit in baden-Württemberg. Nun wechselt er vom Ligakonkurrenten ERSC Ottobrunn zu den Aibdogs. In der letzten Saison gelangem ihm beachtliche 40 Scorerpunkte in 25 Spielen
  
EHC Essen Ruhr
(BZLW)  Der neu gegründete EHC meldet kurzfristig noch drei weitere Neuzugänge. Vom GSC Moers kehrt Torhüter Marlon Dolls in seine Heimatstadt zurück, von den Dinslakener Kobras kommt Verteidiger Toni Heinrich und zuletzt inaktiv war Verteidiger Domink Scharfenort
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Stürmer Philippe Sanche hat sich eine Handverletzung zugezogen und muss daher für etwa drei Wochen pausieren
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Verteidiger Toni Heinrich verlässt den EVD aus persönlichen Gründen und wird sich nach 2,5 Jahren im Kobras-Trikot nun einen anderen Verein anschliessen
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Stürmer Thomas Lichnovsky steht vorerst nicht mehr im Kader der Eisadler. Sein Vertrag ruht aus beruflichen Gründen. Eine Rückkehr zu unbestimmten Zeitpunkt ist nicht ausgeschlossen
  
Waldkirchen Crocodiles
(BLL)  Benedikt Böhm kehrt zum ESV zurück. Der 30-jährige Stürmer, der über reichlich Oberliga-Erfahrung verfügt wechselt von den Passau Black Hawks zu den Karoli Crocodiles. Bereits zwischen 2021 und 2023 spielte er für Waldkirchen
  
Regionalliga West
(RLW)  Das für Freitag angesetzte Spiel des ESV Bergisch Gladbach gegen den GSC Moers wurde abgesagt und auf den 5.Februar 2027 verlegt. Grund hierfür sind die Bauarbeiten in der Bergisch Gladbacher Eissporthalle
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Die Bremerhavener müssen bis Mitte November auf Stürmer Nino Kinder verzichten, der verletzungsbedingt ausfällt
  
Blue Devils Weiden
(DEL2)  Die Blue Devils müssen für mindestens drei Wochen auf ihren Mannschaftskapitän Tommy Muck verzichten. Der US-Verteidiger hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Der Zweitligist EV Landshut hat Stürmer Seonwoo Park mit einer Förderlizenz für die Franken ausgestattet. Der 22-Jährige, der ursprünglich aus dem Dresdner Nachwuchs hervorging, könnte damit erste DEL-Luft schnuppern
  

   

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erdinggladiatorsErding Gladiators
Erding Gladiators ziehen zum Jahresende ein Zwischenfazit

(OLS)  Die erste Oberliga-Saison der Erding Gladiators ist geprägt von Herausforderungen, Lernprozessen und großen Emotionen. Mit einer klaren Vision: die Gladiators als festen Bestandteil der Oberliga zu etablieren und gleichzeitig die Eishockey-Zukunft in Erding zu sichern. Im Interview zieht Michael Schneider, Geschäftsführer der Erding Gladiators GmbH, ein erstes Fazit und blickt voraus.

ihp-interview-kleinWie beurteilst du die aktuelle sportliche Situation der Erding Gladiators – gerade als Aufsteiger in der Oberliga?
Natürlich hätten wir uns sportlich in einigen Spielen mehr erhofft, das ist ganz klar. Aber eines darf man nicht vergessen: Wir sind Aufsteiger in einer starken Liga, in der jeder Fehler sofort bestraft wird. Trotzdem – und das ist mir wichtig – zeigt die Mannschaft in fast jedem Spiel, dass sie mithalten kann. Das Potenzial ist eindeutig da, und mit den letzten Erfolgen haben wir bewiesen, dass wir in dieser Liga jeden schlagen können. Wir bleiben demütig und realistisch. Aber jetzt dürfen wir wieder von den Pre-Play-offs träumen – und genau dafür braucht die Mannschaft die lautstarke Unterstützung von den Rängen! Jeder Fan, jede Stimme, jedes Klatschen macht den Unterschied. Wenn die Halle bebt, wächst das Team über sich hinaus. Dieses Gefühl, gemeinsam zu kämpfen, das treibt uns alle an – Spieler, Trainer, Fans und Helfer gleichermaßen.

Du hast bereits erwähnt, dass die Kaderzusammenstellung unter schwierigen Bedingungen stattgefunden hat. Wie blickst du heute darauf zurück?
Wir mussten den Kader zu einem Zeitpunkt zusammenstellen, als viele andere Vereine schon fast komplett waren. Das war anspruchsvoll. Trotzdem ist es uns gelungen, eine Mannschaft zu formen, die in der Oberliga bestehen kann. Natürlich haben uns die Verletzungen hart getroffen – Spieler wie Paul Wallek, Dennis Henter und Thomas Brandl fallen die restliche Saison aus. Auch unser „Play-Off Warrior“ Elias Maier hat immer wieder mit Problemen zu kämpfen. Aber gleichzeitig zeigt sich an Thomas Brandl ein großartiges Beispiel für Teamgeist – er ist trotz Verletzung weiter dabei, unterstützt als Co-Trainer, gibt Energie zurück. Diese Einstellung ist pure Leidenschaft für den Verein.

Wie sehr belasten euch die weiteren Ausfälle – und wie wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit dem EV Landshut?
Verletzungen sind immer bitter, besonders, wenn Leistungsträger betroffen sind. Ich kann hier nur ein großes Dankeschön an den EV Landshut aussprechen. Die Zusammenarbeit läuft auf einem Top-Niveau, der Austausch ist vertrauensvoll und konstruktiv. Wenn man sieht, wie junge Spieler mit Landshuter Lizenz bei uns Verantwortung übernehmen – das macht Mut.

Ein großes Thema war auch der Trainerwechsel. Wie blickst du heute auf diese Entscheidung?
Das war eine der schwersten Entscheidungen überhaupt. Dominik hat viel für den Verein getan, und wir sind ihm dafür dankbar. Aber wir hatten das Gefühl, dass frischer Wind nötig war. Thomas Daffner arbeitet mit einer klaren Linie. Die Mannschaft hat schnell auf ihn reagiert. Man spürt, dass die Stimmung positiver ist. Wir wollen mit Thomas bis Ende der Saison gemeinsam das Maximum herausholen – und das schaffen wir nur, wenn alle an einem Strang ziehen.

Sportliche Durststrecken beeinflussen oft auch die wirtschaftliche Lage. Wie sieht es aktuell bei den Zuschauerzahlen aus – und was möchtest du Fans und Partnern sagen?
Ja, die Ergebnisse haben natürlich Auswirkungen. Wir liegen unter den geplanten Zuschauerzahlen, aber wir spüren trotzdem den Rückhalt. Und genau diesen brauchen wir jetzt mehr denn je!
Eishockey ist Emotion, Gemeinschaft – und in Erding ist das ein besonderes Erlebnis. Jeder Sieg, jedes Tor, jeder volle Block auf der Tribüne: das ist purer Gänsehautfaktor! Ich wünsche mir, dass noch mehr Menschen in die Halle kommen, ihre Freunde mitbringen, uns unterstützen. Denn wer einmal dabei war, der merkt: Die Gladiators sind nicht nur ein Team, sie sind ein Gefühl.

Wie gehst du mit Kritik aus dem Umfeld und in den sozialen Medien um?
Kritik gehört dazu – und wenn sie sachlich und konstruktiv ist, ist sie absolut willkommen. Es wäre schön, wenn man den Dialog sucht, statt vorschnell ein Urteil zu fällen. Jeder im Verein handelt mit Herz und Verstand für das Beste der Gladiators. Was mich positiv stimmt, ist, dass wir viele treue Fans haben, die da sind – auch wenn’s mal nicht so läuft. Sie feuern uns an, sie hinterfragen, sie motivieren.

Wie laufen die Planungen für die kommende Saison?
Wir arbeiten bereits intensiv an der kommenden Saison. Für uns geht es darum, sehr genau zu prüfen, welche Spieler und welche Philosophie am besten zu uns passen, um auf Oberliga-Niveau konkurrenzfähig zu sein.​ Unser Ziel ist es, einen Kader aufzubauen, der kämpft, der die Leute in der Halle begeistert und der die besondere Energie von Erding aufs Eis bringt. Gleichzeitig wollen wir auch abseits des Sports professioneller werden: bei der Infrastruktur, in den internen Abläufen und in der Organisation, weil die Oberliga in allen Bereichen deutlich mehr fordert als die Bayernliga.​ Diese Saison ist für uns ein wichtiges Lernjahr, aus dem wir viele Schlüsse ziehen werden – sportlich wie strukturell. Wir wissen, dass der Weg kein Sprint ist, sondern ein Prozess, aber wir nehmen diese Herausforderung mit viel Leidenschaft an: Schritt für Schritt, mit Vision und Herz.​

Das Thema zweite Eisfläche bewegt viele in Erding. Welche Bedeutung hat dieses Projekt für euch?
Eine zweite Eisfläche wäre ein Meilenstein! Immer mehr Kinder – darunter zahlreiche Mädchen -wollen Eishockey spielen. Das ist großartig. Es wäre eine starke Sache, wenn in naher Zukunft eine reine Gladiators Mädchenmannschaft auflaufen würde. Um allen die besten Bedingungen zu bieten, brauchen wir mehr Eiszeiten, getrennte Kabinen für Mädchen und Jungen, mehr Platz. Es geht hier um Zukunft, um die Wurzeln unseres Sports. Gemeinsam mit dem TSV Erding, der Stadt und allen Partnern wollen wir diesen Traum Wirklichkeit werden lassen.

Zum Abschluss: Was ist deine Botschaft an alle Fans, Sponsoren und Unterstützer der Erding Gladiators?
Ich kann mich nur von Herzen bedanken. Ohne euch gäbe es diesen Club in dieser Form nicht. Über 100 ehrenamtliche Helfer sorgen bei jedem Heimspiel dafür, dass alles läuft – das ist einfach unglaublich. Deshalb mein Appell: Kommt in die Halle! Unterstützt die Gladiators – auf den Rängen, als Sponsor, als Partner, als Teil der Familie. Denn nur gemeinsam können wir etwas bewegen. Eishockey in Erding bedeutet Leidenschaft, Zusammenhalt und Emotion. Und jeder, der einmal dabei war, spürt sofort, warum wir alle diesen Sport lieben.


  Mittwoch 31.Dezember 2025
12:44 Uhr
       
Kaderlisten:
   
     
  Oberliga Süd
  
  
Bericht:
Autor:
Bild:
  EG
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