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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Sande Jadehaie
(RLNO)  Stürmer Maxim Gramatik wechselt vom Lokalrivalen Weserstars Bremen zum ECW. Der 22-jährige gebürtige Russe mit bulgarischem Pass konnte in der letzten Saison in 19 Partien 7 Tore und 5 Assists erzielen
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Verteidiger Leon Kremer, den es im Sommer aus privaten Gründen nach Bayern zog, wird zum EHC mit sofortiger Wirkung zurückkehren. Der 28-Jährige spielt bereits seit 2021 für die Hornets
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Stürmer Manuel Alberg, der erst im Sommer aus der DEL von den Iserlohn Roosters zu den Realstars zurückkehrte, wird den Verein wegen unterschiedlicher Vorstellungen wieder verlassen. In der aktuellen Saison hat der 25-Jährige noch kein Spiel bestritten. Im Raum steht nun ein Wechsel zu den Eisadlern Dortmund
  
Bayernliga
(BYL)  Wegen der anhaltenden Sanierungsarbeiten in der Dingolfinger Marco Sturm Eishalle wird das Spiel der Isar Rats gegen den ERV Schweinfurt am kommenden Sonntag abgesagt. Neuer Spieltermin ist der 24.Januar 2027
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer und Mannschaftskapitänb Alexander Preibisch muss wegen einem Handbruch für zwei Monate pausieren
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Stürmer Odeen Tufto hat sich am vergangenen Wochenende eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich für mehrere Wochen nicht ins Spielgeschehen eingreifen können
  
Red Bull München
(DEL)  Nationalstürmer Dominik Kahun laboriert an einer Unterkörperverletzung und wird bis Mitte November ausfallen
  
Verbandsliga Nord
(VLN)  Das Spiel am kommenden Samstag zwischen den Wedemark Scorpions und dem 1b-Team des Hamburger SV wurde abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt neu terminiert
  
Schwenninger Wild Wings
(DEL)  Sttürmer Austin Ortega muss sich einem operativen Eingriff unterziehen und wird den Schwarzwäldern für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen
  
Chemnitz Crashers
(RLNO)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihren dritten Torhüter Steve Majher mit einer Förderlizenz für den ESV ausgestattet. Der 21-Jährige spielte in der letzten Saison noch in der Bayernliga für den HC Landsberg
  
Bayernliga
(BYL)  Der BEV hat das Spiel von Freitag Abend zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem ERV Schweinfurt nachträglich mit 5:0 für die Löwen gewertet. Grund hierfür ist der Einsatz zu vieler Förderlizenzspieler auf Seiten der Mighty Dogs. Ursprünglich endete die Partie mit 7:3 für die Gastgeber
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Der TuS hat seine Defensive mit Silvestrs Selickis verstärkt. Der 28-jährige Lette wechselt aus der Landesliga von den Hamburg Sailors zu den Tigers. In der Regionalliga spielte er zuvor schon für Bremen und Sande
  
Ice Cats Rheine
(LLW)  Der ukrainische Torhüter Artem Porokhnitskyi und der junge lettische Stürmer Roberts Saburovs haben ihre weiteren Zusagen beim ESC gegeben. Damit ist der Mannschaftskader für die neue Spielzeit komplett
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Philipp Schüler kommt ein weiterer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 21-Jährige, der zuletzt in Dinslaken aktiv war, ist in Solingen geboren und stammt ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs. Ausserdem hat Dauerbrenner Tim Neuber nun auch seine Zusage für eine weitere Saison bei den Raptors gegeben
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Stürmer Damian Hasman konnte im Tryout überzeugen und erhält einen Vertrag bei den Heidschnucken. Der 19-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren im Nachwuchs des 1.EV Weiden und machte dabei mit guten Scorerwerten auf sich aufmerksam
  

   

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diezlimburgrocketsFirsanov bleibt den Rockets treu und Marijus Maier stürmt künftig für die EG Diez-Limburg

(RLW)  Die letzten Details sind besprochen, die Rückennummer festgelegt, die Schläger bereits bestellt - Willi Lotz kann Vollzug melden bei einer immens wichtigen Personalie: Der DEL-erfahrene Konstantin Firsanov wird auch in der kommenden Saison für die EG Diez-Limburg in der Regionalliga stürmen. „Wir freuen uns sehr, dass Konstantin uns treu bleibt und Teil unseres neu zusammengestellten Teams wird“, sagt Vorstandsmitglied und Sponsor Lotz. „Er hat in der vergangenen Saison gezeigt, wie immens wichtig er für uns sein kann. Als in der entscheidenden Saisonphase vielen Akteuren die Luft ausging, hat er noch einmal aufgedreht und zum Teil Spiele im Alleingang entschieden.“

So mancher „Eishockey-Fachmann“ hatte die Rockets im vergangenen Sommer für diese Personalie belächelt: Konstantin Firsanov in die Regionalliga? Zum Aufsteiger nach Diez-Limburg? Kann das gutgehen? Es ging - und wie! Am Ende der Saison lächelte niemand mehr über diese Personalie - außer im Lager der EGDL. Firsanov, obwohl in dieser Saisonphase gesundheitlich angeschlagen, machte in sechs Meisterrundenspielen elf Tore und acht Vorlagen. Und auch in zwei Play-off-Spielen war er mit vier Punkten in zwei Spieler einer der auffälligsten Akteure. Insgesamt kam der gebürtige Russe auf 57 Punkte (26 Tore und 31 Assist) in 27 Spielen. So manchem Gegner raubte er dabei schier die Nerven und stellte sich stets in den Dienst der Mannschaft.

„Auch ich war relativ überrascht, als Konstantin Firsanov damals nach Diez-Limburg gewechselt ist“, sagt Neu-Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Man hat im Verlaufe der Saison gesehen, wie wertvoll er ist. Ab der Zwischenrunde war er einer der herausragenden Persönlichkeiten auf dem Eis. Er bringt einen extremen Erfahrungsschatz mit und setzt diesen gewinnbringend für das Team ein. Konstantin hat einen der besten Schüsse der Liga, bringt einen starken Körper mit, ist läuferisch exzellent ausgebildet und ist in dieser Kombination eine Klasse für sich. Er könnte von seiner Qualität her auch locker eine Kontingentstelle besetzen.“

Firsanov wird auch in der kommenden Saison ein wichtiges Puzzleteil in der Rockets-Offensive sein. „Er wird eine Führungsrolle übernehmen - in seiner Sturmreihe und im gesamten Team“, sagt Lörsch, der seit Wochen in regem Kontakt mit seinen Spielern steht, so auch mit dem 35-jährigen Stürmer. „Er ist außerordentlich kommunikativ und lustig. Wir haben gemeinsam die vergangene Saison aufgearbeitet und dann auch über meine Philosophie gesprochen. Wir sind da vollends auf einer Wellenlänge. Ich denke, er wird vielleicht sogar noch eine Schippe drauflegen können. Er wird bei mir auch seine Freiheiten bekommen. Ein Spieler von seiner Qualität ist eine Besonderheit für jeden Regionalligisten.“

Verlassen wird die Rockets hingegen Routinier Andrej Teljukin, der ein Angebot für einen Profivertrag in der Oberliga Nord angenommen hat. Die Rockets sind hier bereits auf der Suche nach einem personellen Ersatz.


Marijus. Mit „j“. Und Maier mit „ai“. Der Neue im Sturm der Rockets könnte auf den ersten, laienhaften Blick holländische Wurzeln haben - so gerne, wie man im Nachbarland mit dem „j“ im Namen spielt. Doch weit gefehlt. „Meine Mutter stammt aus Litauen“, verrät der 20-Jährige. Der Lauterbacher Anzeiger nannte ihn und seinen Cousin Philipp im März „die Shootingstars der Luchse Lauterbach“. Philipp stürmte aus dem Luchsbau in die Oberliga Nord, Marijus wird in der neuen Saison für die EG Diez-Limburg ackern. „Ich habe schon im Frühjahr gesagt, dass ich Lauterbach verlassen werde“, sagt Maier. „Ich habe ein Studium in Frankfurt begonnen und deshalb bei den Rockets angeklopft.“

Für Arno Lörsch war es wie ein Deja-vu-Erlebnis. Einer seiner ehemaligen Spieler orientiert sich beruflich neu und würde gerne wieder in seinem Team spielen. „Ich habe ihm gesagt, er solle erst einmal alles andere regeln“, berichtet der Rockets-Trainer. „Kürzlich rief er dann an und sagte: Arno, ich habe alles geregelt.“ Bei den Rockets mussten sie nicht lange überlegen, dem Stürmer ein Angebot zu unterbreiten nach dessen Wechsel-Interesse.

 „Marijus ist trotz seines jungen Alters erfahren und abgeklärt“, sagt Lörsch. „Er ist auf und abseits der Eisfläche selbstbewusst. Ein ganz ruhiger und sachlicher Spieler, der wie selbstverständlich in der vergangenen Saison als Center die Verantwortung für seine Sturmreihe übernommen hat, als es notwendig war. Er ist technisch sehr beschlagen und ein guter Schlittschuhläufer. Es macht einfach Spaß, ihm zuzuschauen.“

Das fanden sie in der vergangenen Saison auch schon in Diez-Limburg, als er gemeinsam mit seinem Cousin Philipp bei den Rockets vorspielte. „Ich habe mich damals aber, auch wegen des erfahrenen Trainers Arno Lörsch, für Lauterbach entschieden“, sagt Marijus Maier, der fortan eine tolle Zeit in Lauterbach erlebte. „Ich war überrascht vom Niveau und von meinen Mitspielern. Es hat eine Menge Spaß gemacht.“

Weil er nun aber zum Studium nach Frankfurt gezogen ist - hier hat er bei den Löwen auch seine komplette Eishockeyjugend verbracht - zieht es ihn nun zu den auch räumlich näherliegenden Rockets. „Es ist einfach auch klasse, welche Namen hier schon im Kader stehen und wie sich die Mannschaft zusammensetzt. Ich freue mich wirklich darauf, mit diesen Jungs zu arbeiten und zu spielen. Viele kenne ich ja schon aus der Vergangenheit. Und natürlich war auch der Trainer ein Grund zu den Rockets zu wechseln.“

Der hat für Maier nicht nur einen, sondern gleich mehrere gute Pläne: „Marius ist in der Mitte und auf Außen flexibel einsetzbar. Wir werden daher in der Vorbereitung austesten, welche Rolle in diesem neuen Team zu ihm passt. Mal wird er mit anderen jungen Spielern an seiner Seite stürmen, mal mit erfahrenen Spielern. In jedem Fall bringt er qualitative Tiefe in unseren Kader. Ich freue mich, dass er sich bei uns gemeldet hat. Er kann ohne Probleme die Lücke schließen, die Marcel Grüner hinterlassen hat.“

 
 www.icehockeypage.de | www.eishockey.news  Informationen zum Thema
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 Thema:
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Sonntag 6.August 2017
Diez-Limburg Rockets
EGDL - tn
    -  Regionalliga West
    -  Konstantin Firsanov
    -  Marijus Maier
  
 

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